EVA - Entlastende Versorgungsassistentin / Entlastender Versorgungsassistent

AKTUELLES:

3. WESTFÄLISCHER EVA-TAG

Termin: Samstag, 21.08.2021 in Dortmund

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Nicht-ärztliche Praxisassistenten Sonderregelung:
Abrechnungsmöglichkeit bis 30.09.2021 auch bei noch nicht abgeschlossener Fortbildung zur EVA-hausärztlich

Weitere Informationen erhalten Sie hier.


 

„Entlastende Versorgungsassistentin“ (EVA)
für Medizinische Fachangestellte aus hausärztlichen Praxen
gemäß „Nicht-ärztliche Praxisassistentin (NäPa)“ der BÄK

Bereits vor Jahren haben die beiden nordrhein-westfälischen Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe das Curriculum „Entlastende Versorgungsassistentin“ (EVA) entwickelt und umgesetzt.

Basierend auf den Qualifikationsanforderungen der „Delegations-Vereinbarung“ (Anlage 8 Bundesmantelvertrag-Ärzte) zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und dem GKV-Spitzenverband wurde eine Spezialisierungsqualifikation geschaffen, die Medizinische Fachangestellte praxisnah auf die Übernahme delegationsfähiger Leistungen in der hausärztlichen Versorgung vorbereiten sollte. In 2009 hat dann der Vorstand der Bundesärztekammer das Fortbildungscurriculum „Nicht-ärztliche Praxisassistentin“ (NäPa) beschlossen und zur Umsetzung durch die Ärztekammern empfohlen. Das EVA-Curriculum entspricht dem der NäPa im hausärztlichen Bereich.

Informationsflyer I anrechenbare Seminare 
  

(bitte wählen Sie im Fortbildungskatalog die Unterkategorie EVA)

EVA - FAQs

 

Hausbesuchsprotokolle

Hausbesuchsprotokoll I Hausbesuchsprotokoll anonymisiert


 

EVA-Rucksack

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Entlastende Versorgungsassistentin (EVA)
Nicht-ärztliche Praxisassistentin (NäPa)
Spezialisierungsqualifikation für MFA in fachärztlichen Praxen

 

Im Juli 2016 wurde die Förderung der qualifizierten Nicht-ärztlichen Praxisassistentin (NäPA) auf bestimmte fachärztliche Bereiche ausgedehnt. Mit Wirkung ab dem 01.01.2017 wurden daher auch die Bestimmungen in der Delegations-Vereinbarung (BMV-Ä Anlage 8) zum Nachweis der Berufserfahrung der NäPA angepasst. Anlässlich dieser Änderungen wird als Teilnehmer_in zur Fortbildung auch zugelassen, wer den Nachweis einer mindestens dreijährigen Berufserfahrung nach dem qualifizierten Berufsabschluss in einer fachärztlichen Praxis erbringen kann. Das bedeutet, dass auch Medizinische Fachangestellte in bestimmten fachärztlichen Praxen die Spezialisierungsqualifikation erwerben können und Patienten in der Häuslichkeit, in Alten- und Pflegeheimen und/oder anderen beschützenden Einrichtungen auf Veranlassung des delegierenden Arztes/der delegierenden Ärztin aufsuchen können. Die Voraussetzungen für die Genehmigung und die Vergütungsregelung der Leistungen der NäPa ist im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) Kapitel 38 näher definiert. Da eine identische Qualifikation der NäPa in hausärztlichen Praxen für die NäPa in fachärztlichen Praxen nicht sinnhaft ist, arbeitet die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband der Krankenkassen gemeinsam mit der Bundesärztekammer aktuell an Konzepten zur Qualifizierung von Nicht-ärztlichen Praxisassistent/-assistenten (NäPa) aus Facharztpraxen. Dennoch gibt es Überschneidungen der Fortbildungsinhalte, die gleichermaßen für den hausärztlichen sowie für den fachärztlichen Bereich von Relevanz sind.

Die gemeinsamen Themenschwerpunkte der Theoretischen Fortbildung sind nach gegenwärtigem Stand:

  • Grundlagen und Rahmenbedingungen beruflichen Handelns/Berufsbild (15 UE)
  • Kommunikation und Gesprächsführung (8 UE)
  • Wahrnehmung und Motivation (8 UE)
  • Koordination und Organisation von Therapie und Sozialmaßnahmen (24 UE)
  • Grundlagen der Hygiene (4 UE)
  • Telemedizinische Grundlagen (10 UE)
  • Das Notfallmanagement - Erweiterte Notfallkompetenz (20 UE) ist ebenfalls Bestandteil der Qualifikation.

Die erforderliche fachspezifische Qualifikation kann durch die Teilnahme an den Fortbildungscurricula der Bundesärztekammer für MFA nachgewiesen werden.

Für den erforderlichen Fortbildungsumfang ist die Berufserfahrung nach der Ausbildung maßgeblich.

 

Dauer Berufstätigkeit Theoretische
Fortbildung 
Praktische Fortbildung
(begleitete Hausbesuche)  
Notfallmanagement
(Erweiterte Notfall
kompetenz)    
weiniger 5 Jahre200 UE2020 UE
weniger 10 Jahre170 UE2020 UE
mehr als 10 Jahre150 UE2020 UE

 

Hausarztaktionsprogramm

 

Förderung des Erwerbs von Zusatzqualifikationen von nicht-ärztlichem Praxispersonal durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

Das Land beteiligt sich an den Ausgaben von Hausarztpraxen, die den Erwerb von Zusatzqualifikationen von nicht-ärztlichen Praxisassistentinnen bzw. Praxisassistenten im Sinne der Delegations-Vereinbarung (Anlage 8 BMV-Ä) finanzieren, durch eine einmalige Zuwendung in Höhe von bis zu 1.000 Euro.

Die Anträge für die Förderung und weitere Informationen zur Förderung erhalten Sie hier.


 

Ihre Ansprechpartner_innen:


Andrea Gerbaulet
Tel.: 0251 929 2225, Fax: 0251 929 27 2225
E-Mail: gerbaulet@aekwl.de

Julia Nowotny
Tel.: 0251 929 2237, Fax: 0251 929 27 2237
E-Mail: nowotny@aekwl.de

Nina Wortmann
Tel.: 0251 9292238, Fax: 0251 929 27 2238
E-Mail: wortmann@aekwl.de

Burkhard Brautmeier
Tel.: 0251 929 2207, Fax: 0251 929 27 2207
E-Mail: brautmeier@aekwl.de

oder per Post:

Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und der KVWL
Postfach 40 67
48022 Münster