Weiterbildungskurs „Psychosomatische Grundversorgung“ (80 UE)
gem. (Muster-)Kursbuch der Bundesärztekammer 
Blended-Learning-Angebot (40 UE Präsenz / 10 UE eLearning / 30 UE Balint Gruppe)

         

 Curriculare Fortbildung „Patientenzentrierte Kommunikation“ (50 UE)
gem. BÄK-Curriculum „Patientenzentrierte Kommunikation“
Blended-Learning-Angebot (40 UE Präsenz / 10 UE eLearning)

  

Die Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und der KVWL bietet den Weiterbildungskurs „Psychosomatische Grundversorgung“ gemäß (Muster-)Kursbuch der Bundesärztekammer sowie die Curriculare Fortbildung „Patientenzentrierte Kommunikation“ gemäß Curriculum der Bundesärztekammer „Patientenzentrierte Kommunikation“ an.


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Termine 

„Psychosomatische Grundversorgung/

 

Patientenzentrierte Kommunikation" (50 UE) 
 
  „Balint-Gruppen“ (30 UE)

 Weiterbildungskurs
„Psychosomatische Grundversorgung“

Der Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ soll mit dem Fokus auf patientenzentrierte Kommunikation und der Gestaltung einer als positiv empfundenen Patient-Arzt-Beziehung, die in Aus- und Weiterbildung erworbenen Kompetenzen in den Grundlagen der Psychodiagnostik, der Gesprächsführung und der Kooperation im psychotherapeutischen Versorgungssystem vertiefen.

Leitfaden der Umsetzung der Inhalte des (Muster-)Kursbuches „Psychosomatische Grundversorgung“ sind die Beziehungsmodi der Patientinnen und Patienten, wie der ängstliche, depressive, narzisstische, zwanghafte und histrionische Modus. Man bezeichnet sie auch als Kognitions-Emotions-Verhaltensmuster. Der Kurs hilft den Teilnehmenden, diese Muster zu erkennen, sich darauf einzustellen und in positiver Weise im eigenen, primär somatischen Arbeitsfeld therapeutisch Einfluss zu nehmen.

Zielgruppen

  • Vertragsärztinnen und Vertragsärzte, die 80 Stunden entsprechend der Psychotherapie-Vereinbarung der KV nachweisen müssen, um die Ziffern 35100 und 35110 abrechnen zu können.
  • Ärztinnen und Ärzte, die im Rahmen der (Muster-)Weiterbildungsordnung der BÄK einen 80 Stunden Kurs in Psychosomatischer Grundversorgung zum Erwerb der Gebietsbezeichnung „Allgemeinmedizin (Hausarzt/Hausärztin)“, „Frauenheilkunde und Geburtshilfe“ oder „Kinder- und Jugendmedizin“ und auch der Zusatz-Weiterbildung Sexualmedizin nachweisen müssen.
  • Ärztinnen und Ärzte, die im Rahmen der (Muster-)Weiterbildungsordnung der BÄK Kompetenzen in der patientenzentrierten Kommunikation nachweisen müssen. Dies betrifft alle Ärztinnen und Ärzte, die in Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung tätig sind bzw. werden wollen.
  • Arbeits- und Betriebsmedizinerinnen und -mediziner, die ihre Kenntnisse und praktischen Fertigkeiten auf dem Gebiet der Interaktion zwischen somatischen und psychischen Prozessen im Rahmen einer modernen arbeitsmedizinischen Versorgung erweitern und verbessern wollen.

(Muster-)Kursbuch „Psychosomatische Grundversorgung“


 Curriculare Fortbildung
„Patientenzentrierte Kommunikation“

Die Bundesärztekammer hat das Fortbildungscurriculum „Patientenzentrierte Kommunikation“ zur Verbesserung der Kommunikation von Ärztinnen und Ärzten mit ihren Patienten geschaffen.

Das BÄK-Curriculum „Patientenzentrierte Kommunikation“ ist Bestandteil des (Muster-)Kursbuches „Psychosomatische Grundversorgung. Leitfaden der Umsetzung der Inhalte des (Muster-)Kursbuches „Psychosomatische Grundversorgung“ sind die Beziehungsmodi der Patientinnen und Patienten, wie der ängstliche, depressive, narzisstische, zwanghafte und histrionische Modus. Man bezeichnet sie auch als Kognitions-Emotions-Verhaltensmuster. Der Kurs hilft den Teilnehmenden, diese Muster zu erkennen, sich darauf einzustellen und in positiver Weise im eigenen, primär somatischen Arbeitsfeld therapeutisch Einfluss zu nehmen.

 Zielgruppen

Das curriculare Fortbildungsangebot richtet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die eine Verbesserung der Arzt-Patient-Kommunikation im Alltag erreichen wollen. Gemäß (Muster-) Weiterbildungsordnung müssen Ärztinnen und Ärzte, die in der unmittelbaren Patientenversorgung tätig sind, Kenntnisse in der patientenzentrierten Kommunikation nachweisen.

Zur Verbesserung der Kommunikation von Ärztinnen und Ärzten mit ihren Patienten hat die Bundesärztekammer das Fortbildungscurriculum „Patientenzentrierte Kommunikation“ geschaffen.
Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmenden darin zu befähigen:

  • eine kooperative und hilfreiche Patient-Arzt-Beziehung aufzubauen,
  • zur Beziehungsgestaltung die patientenzentrierte Selbstreflexion zu nutzen,
  • die dafür nötigen Gesprächstechniken anzuwenden,
  • die Beschwerden der Patienten im Kontext ihres früheren und aktuellen sozialen Umfelds zu verstehen,
  • Krankheitsbilder des psychosomatischen und psychiatrischen Gebiets zu erkennen und mit den entsprechenden Experten zu kooperieren,
  • eigene Beratungs- und Behandlungsinterventionen durchzuführen, welche die Selbstkompetenz und Selbstwirksamkeit von Patienten fördern,
  • in interdisziplinären und multidisziplinären Teams effektiv zu agieren und
  • die notwendige Fürsorge für die eigene Stabilität und Zufriedenheit zu betreiben.

Die Vermittlung von Gesprächsführungstechniken gründet sich auf Fallvorstellung der Teilnehmenden aus ihrem Arbeitsfeld. Hieran werden Interventionstechniken analysiert, Alternativen entwickelt und in Rollenspielen erprobt.

Das Curriculum ist fach- und sektorübergreifend konzipiert und wird in Form von Blended Learning, d. h. einer Kombination aus Präsenz und eLearning, durchgeführt. Es fördert den kooperativen Austausch und die Vernetzung der medizinischen Fachdisziplinen sowie die Umsetzung einer integrativen Medizin.

Die Fortbildung schließt mit dem ankündigungsfähigen Zertifikat „Patientenzentrierte Kommunikation“ der Ärztekammer Westfalen-Lippe ab.

Curriculum „Patientenzentrierte Kommunikation“


Wissenschaftliche Leitung:

     

  Dr. med. Iris Veit,
  Herne, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Psychotherapie

    

  Professor em. Dr. med. Dr. theol. Gereon Heuft,
  Münster, Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie
  des Universitätsklinikums Münster

 


Referentinnen und Referenten:

Carsten Braun, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Gelsenkirchen
Dr. med. Georg Driesch, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie, Münster
Julia Kathrin Huenges, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Herne
Dr. med. Johanna Jedamzik, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Münster
Dr. med. Guido Faßbender, Facharzt für Innere Medizin, Psychotherapie, Essen
Dr. med. Gerhard Hildenbrand, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Lüdenscheid
Dr. med. Till M. Mendler, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Münster


Ansprechpartner der Akademie für die „Psychosomatische Grundversorgung / Patientenzentrierte Kommunikation“ und "Balint-Gruppen"

  

 Elisabeth Borg
 Leiterin Ressort Fortbildung

 Anja Huster
 Tel.: 0251 929 2202 I Fax: 0251 929 27 2202
 E-Mail: anja.huster@aekwl.de

 

(Stand: September 2023)